Freitag, 6. Oktober 2017

Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt


Nach einer eher mässigen Vorbereitung in der kein Testspiel-Sieg gelang, konnte RMCF Manchester United im UEFA Super Cup Finale die Grenzen aufzeigen und führte die Truppe rund um unseren Ex-Trainer Jose Mourinho teilweise vor. Im spanischen Supercup ging die Gala weiter. Zuerst wurde der katalanische Erzrivale im Camp Nou mit 3-1 geschlagen, um dann mit einem 2-0 im heimischen Bernabeu den Deckel drauf zu machen.
Zizous Mannen in atemberaubender Frühform: Trotz der erfolgsverwöhnten letzten Saison lechzt man weiterhin nach Titeln in Madrid. Den la Liga Auftakt konnte man im Hexenkessel Riazor mit 0-3 ebenfalls erfolgreich gestalten. In der darauffolgenden Runde der erste Dämpfer: Nach grossem Kampf konnte man zu Hause gegen Valencia noch zum 2-2 ausgleichen. Dritte Runde selbes Bild, Madrid rennt an bekommt den Ball aber nicht oft genug ins Tor – folglich eine erneute Punkteteilung 1-1 gegen Levante. Erste kritische Stimmen werden laut, hat man doch schon vier sicher eingeplante Punkte liegen gelassen und rennt dem makellosen FC Barcelona hinterher. Besonders sauer stossen die Pfiffe gegen einzelne Spieler auf, merkt man doch das die Mannschaft Alles gibt und nur das nötige Quäntchen Glück fehlt. Das Problem ist bekannt: Das Stadion ist grösstenteils gefüllt mit Eventfans, die ein Spektakel sehen wollen und diese pfeifen sofort, wenn es nicht nach Wunsch läuft, anstatt die Spieler anzufeuern, den Gegner durch eine gute Atmosphäre einzuschüchtern und so vielleicht einen grossen Teil zum Sieg beizutragen. Mit diesem Problem steht Madrid aber in der Riege der Top Klubs nicht alleine da, durch die Bank haben sie alle damit zu kämpfen.
Den Auftakt in die Champions League Gruppenphase konnte man unter der Kategorie Arbeitssieg verbuchen, der zypriotische Vertreter aus Nikosia wurde standesgemäss mit 3-0 nach Hause geschickt. Folglich fand man auch in der Liga zurück in die Erfolgsspur und konnte im Anoeta mit 3-1 als Sieger vom Platz gehen. Im nächsten Heimspiel gegen Betis Sevilla folgte aber erneut ein schwerer Rückschlag, ein überragender Ex-Tormann Antonio Adán und das eigene Unvermögen verhinderten trotz haushoher Überlegenheit einen Torerfolg. Und so kam es, wie es kommen musste: Ein Konter in der Nachspielzeit und 0-1 Niederlage. Sieben Punkte Rückstand auf die Spitze, ein Chancenverwertungsproblem und einige Verletzte: Nach dem verheissungsvollen Saisonstart sind die erfolgsverwöhnten Madrilenen am Boden der Tatsachen angekommen. Mit dieser zu NULL Heimniederlage endete auch die Serie von 73 Spielen in Folge in denen man mindestens einen Treffer erzielten konnte.
In der Champions League hingegen läuft es weiterhin wie geschmiert. Gegen den Dauerrivalen BVB Dortmund konnte man auswärts mit 3-1 gewinnen und damit nicht nur für etwas Ruhe im Umfeld des Vereins und den ersten Sieg im Hexenkessel Westfalenstadion sorgen, sondern auch für einen perfekten Start in „Operation Europapokaltitel Nummer 13“.
Wie der Spruch „es ist nicht alles Gold was glänzt“ seine Richtigkeit hat, so gilt es auch in Zeiten, wo es nicht so läuft, nicht schwarz zu malen. Denn die Mannschaft erarbeitet sich ja Chancen und – noch wichtiger – hält zusammen. Früher wäre Pérez in solch einer Lage in Panik verfallen und aus dem grossen Rauschen durch den Madrider Blätterwald wäre bereits der Ruf nach rollenden Köpfen (ja, in anderen Zeiten bestimmt der des Trainers) erhallt. Jetzt schreiben die Haus- und Hofzeitungen, stets bedacht auf die Verkaufszahlen, zwar bereits eine kleine Krise herbei. Dies sind jedoch die einzigen Störfeuer, die zu vernehmen sind. Viel eher nimmt man mit Wohlwollen wahr, dass zahlreiche Leistungsträger ihre Verträge verlängert haben und der Verein so solide wie schon lange nicht mehr dasteht. Selbst Uli Hoeness (nicht dass wir viel Wert auf seine Meinung legen), einst ärgster Kritiker Madrids, sieht die Königlichen nun als Vorbild in Sachen Vereinsführung. Jetzt auf Grund von drei Punktverlusten und einem frühen Rückstand in Panik zu verfallen wäre komplett falsch: Die Trauben des Erfolgs werden im Mai geerntet und bis dahin bleibt noch genug Zeit, um an der ein oder anderen Stellschraube zu drehen.
In diesem Sinne, wie immer, HASTA EL FINAL, VAMOS REAL!

(Artikel von unserem Mitglied Lacki verfasst)

Donnerstag, 28. September 2017

Dortmund 26.9.2017: 44. Reise von berna madridista!




Die ersten Sonnenstrahlen durchbrachen den morgendlichen Nebel und tauchten den menschenleeren Parkplatz in ein goldenes Licht, während 30 madridistas in Bern bereitstanden um die 44. Auswärtsfahrt des Fanklubs anzutreten. Ziel: Dortmund! Die in Nordrhein-Westfalen gelegene Stadt wurde an diesem Tag zum bereits fünften Mal angepeilt – es ist somit die von uns am häufigsten besuchte Destination! Wer meint, dass ebendiese an Reiz verloren hat, täuscht sich: Kein Sieg konnte Real im Signal Iduna Park erringen, seit wir in der Saison 12/13 erstmals dort auf den Rängen standen. Mulmig konnte es einem werden, wenn man an die Ergebnisse des vorherigen Wochenendes dachte: Während der BVB souverän mit 6:1 gewonnen hatte, kam Real auswärts nach einer durchzogenen Leistung nicht über ein 1:2 gegen Alavés hinaus. Mit anderen Worten, Euphorie war nicht angebracht.
Die Reise an sich verlief reibungslos, die Stimmung war ausgelassen und entspannt, was vielleicht unter Anderem daran lag, dass das erste Bier um 07:02 Uhr geöffnet wurde. Im Laufe der Fahrt, als sich alle, die noch müde waren, ausgeschlafen hatten, wurde wie gewohnt eine Auslosung durchgeführt, welche es in sich hatte: Als Hauptgewinn winkte ein von Lucas Vázquez unterschriebenes Trikot! Als weitere Preise wurden von berna madridista entworfene Fanartikel verlost... Trostpreise? Bier und noch mehr Bier! 
Einmal angekommen steuerten wir direkt das in stadionnähe gelegene Hotel, in welchem die personalisierten Tickets verteilt wurden. Durch die leicht privilegierte Stellung als offizielle Peña, ersparten wir uns die lange Warteschlange und konnten dies relativ rasch hinter uns bringen, so dass noch genügend Zeit für Bier und Wurst übrigblieb.
Das Stadion erreichten wir lautstark und zu fuss. Hell erleuchtet lag vor uns das beeindruckende „Signal Iduna“, und die gelbe Wand war wie immer beeindruckend. Doch die elektrisierende Stimmung herrschte auch in unserem Block, dem Auswärtssektor. Schlechte Resultate in der Liga hin oder her: Die Königsklasse ist unser Revier! Wir hängten das berna madridista Banner hin, unsere Fahnen erhoben sich in die Luft und wir begannen damit, die Mannschaft zu unterstützen. Nach 90 spannenden Minuten und bestem Fussball beider Seiten kam der Schlusspfiff und mit ihm die Erlösung: Verdienter 1:3 Sieg! 

Mit den drei Punkten im Gepäck und, vielleicht noch wichtiger, dem zurückgekehrten Selbstvertrauen, traten die 30 glücklichen Teilnehmer der Auswärtsfahrt die 7-stündige Fahrt zurück nach Bern an... Am nächsten Morgen würden sie alle müde bei der Arbeit sein, aber zumindest würden keine hämischen Kommentare der typischen Fussball-Klugscheisser kommen. Denn dieses Mal hatte RMCF den BVB gegen die Wand gespielt!

Ein Wermutstropfen blieb uns jedoch nicht erspart: Für dieses Gruppenspiel war eine Choreografie zu Ehren des legendären Francisco Gento (jetziger Ehrenpräsident Real Madrids) geplant gewesen, in welche nicht nur ein finanzieller und zeitlicher Aufwand, sondern auch viel Herzblut steckte. Jenem Herzblut, welches den aktiven madridismo ausmacht: Bereit sein, mehr als den Durchschnittsfan zu leisten. Der Choreo wurde aber der Eintritt schlussendlich verwehrt – trotz anfänglichem OK der Klubs und Brandschutzzertifikaten. Das Problem lag dieses Mal bei der UEFA: Uns wurde lapidar mitgeteilt, dass die UEFA die Abbildung von offiziellen Trophäen verbietet. Und unsere Choreo hatte sechs Europapokale (die von Gento gewonnenen) beinhaltet... Es ist uns ein Rätsel, was das Problem dabei ist. Was uns hingegen glasklar ist, ist dass die UEFA schon lange der Essenz des Fussballs den Rücken gekehrt hat, und heutzutage lieber zahlungsstarke Kunden statt Fans wünscht.
Keine Sorge, wir werden wieder kommen. Berna presente, Hala Madrid!

Samstag, 12. August 2017

Saison 2016-2017: Rückblick




Was war das wieder für eine Saison! Sportlich ist es für unser Real Madrid mehr als rund gelaufen: Mit Zidane als Trainer haben wir die langersehnte Stabilität erreicht und sitzen endgültig wieder auf dem Thron des europäischen Klubfussballs. Der Gewinn der 12. Champions League ist historisch – nicht nur weil kein Klub der Welt so viele Europa-Pokale besitzt, sondern auch, weil RMCF der erste Klub ist, der zwei Mal nacheinander triumphiert! Wir machen es wieder einmal allen vor, Madrid stellt alles in den Schatten!

Der Erfolg Reals in der Königsklasse wirkt sich natürlich immer auch auf die Reisefreudigkeit der berna madridista Mitglieder aus. Dies war auch diese Saison nicht anders: Zwei wollten es bereits beim UEFA-Supercup wissen und reisten bis nach Trondheim ans Spiel gegen Sevilla. In der Gruppenphase dann, verschlug es 20 nach Dortmund und 18 ans Spiel gegen Sporting in Lissabon – eine Stadt, die schöne Erinnerungen wach werden lässt. Beim Achtelfinale gegen Napoli wagten sich 9 Mitglieder nach Italien und ganze 60 genossen die (feucht-) fröhliche berna madridista Car-Fahrt nach München! Im Halbfinale dann, beschimpften vier Mitglieder ein letztes Mal im Stadion Calderón (unser Nachbar wechselt Stadion) Atlético, unser Lieblingsopfer. Und schliesslich konnten vier glückliche und äusserst treue Mitglieder in Cardiff das Höchste aller Gefühle erleben: Den Champions-League Titel Nummer 12!

Insgesamt 117 Mitglieder bezogen vom Fanklub Tickets für europäische Auswärtsspiele und legten eine Distanz von 15'460 km zurück. 11 weitere gingen ins Bernabéu für die Live-Übertragung des Finalspiels in Cardiff. Unser Statistikamt meldet auch, dass insgesamt 80 madridistas Tickets für Heimspiele bezogen, und mehrere (27) auch das Kribbeln von Liga-Auswärtsspielen erlebten. Hier noch nicht mitgezählt haben wir den spanischen Supercup, wo sechs Mitglieder RMCF anfeuern werden. Insgesamt also über 230 Tickets!

Das Peña-Büro von Real Madrid weiss, dass wir der aktivste Fanklub ausserhalb Spaniens sind und dies gibt uns bei der Ticketbeschaffung gegenüber anderen Fanklubs wohl einen kleinen Vorteil. Leider ist das nicht immer genug: Es ist für uns jedes Mal sehr bitter, wenn Mitglieder sich auf ein Spiel freuen und schliesslich kein Ticket erhalten. Dass wir zu wenige Tickets erhalten haben, war der Fall beim Clásico, beim Stadtderby und beim CL-Finale. Für uns ist es von höchster Priorität, dass keine Mitglieder ohne Tickets bleiben, aber leider ist es bei Topspielen nicht immer vermeidbar. 

Erfreulicher ist, dass die Anzahl Mitglieder wieder leicht angestiegen ist! Etwas über 230 madridistas teilen die gleiche Leidenschaft. Das wahrscheinlich beste an einem solchen Fanklub sind die neuen Freundschaften, die durch die gemeinsamen Reisen oder Stunden vor dem TV entstehen.

Dieser Fanklub gehört uns allen. Deshalb war es für uns von grossem Nutzen, dass viele Mitglieder den Fragebogen ausgefüllt haben, den wir versendet haben. Wir hoffen, durch die Erkenntnisse unser Angebot an die Bedürfnisse der Mitglieder anpassen zu können und auch wieder mehr Mitglieder an gemeinsamen Anlässen in Bern begrüssen zu dürfen!

Liebe madridistas: Über 230 Mitglieder ist eine stolze Zahl. Wichtiger als die Anzahl ist jedoch der Umstand, dass viele davon schon mehrere Saisons bei berna madridista dabei sind und die meisten langjährige Real-Fans sind. Dass wir in einem Fanklub organisiert sind, unterscheidet uns alle nämlich von den Mode-Fans, die erst jetzt plötzlich auf Weiss setzen. Von denen gibt es genug, und wir brauchen sie nicht, denn sie werden nicht da sein, wenn es bei RMCF mal weniger rund läuft...

In diesem Sinne möchten wir allen Mitgliedern – egal wie aktiv in dieser Saison – herzlich für das Vertrauen, die Treue und das Engagement danken. Und eins sei vorausgeschickt: Die Saison 2017-2018 wird speziell – bald folgen mehr Infos dazu!

¡HALA MADRID!
BERNA MADRIDISTA – MADRIDISMO ÁCTIVO

Samstag, 29. April 2017

Wenn berna madridista nach München fährt


Die Kassiererin staunte nicht schlecht, als wir die 4 Einkaufswagen zur Kasse brachten und anfingen die Dinge auf das Fliessband zu legen. 48 Baguettes, mehrere Salatköpfe, Kiloweise Tomaten, Käse, Schinken, … und dann kamen noch die andere zwei vollen Einkaufswagen: Die Flaschen mit Wasser, Cola und Ice Tea gingen in den Unmengen Bierdosen und -flaschen fast unter, welche ein paar Minuten später klappernd und klirrend im Kofferraum und auf den Rücksitzen des Autos lagerten.

Der Massen-Einkauf, das weiss man mittlerweile bei Coop und Denner,  kann nur eins bedeuten: Eine weitere Reise von berna madridista steht an... und zwar die 40. (!) offizielle Reise nach München am 12.04.2017! 


Kurz nach acht fuhr der Car mit 38 madridistas, reichlich Proviant (über 100 Liter Bier und selbstgemachten Sandwiches) und einem gemeinsamen Ziel in Bern los: München! Schon nach kurzer Zeit herrschte eine ausgelassene Stimmung und die ersten Bierdosen wurden geöffnet, während ganz hinten Whiskey herumgereicht und in den Plastikbechern der Kaffeemaschinen ausgeschenkt wurde. Auf dem Weg gabelten wir weitere 10 Teilnehmer auf und bei prächtigem Wetter näherten wir uns schnell der Grenze.

Kaum waren wir vollzählig, wurde eine Tombola durchgeführt, bei dem reichlich Preise verlost wurden: Mehrere TShirts, Pullover, Schals und zwei Bierhumpen, von einem wurde sofort Gebrauch gemacht, wechselten den Besitzer. Während dieser Aktion wurden wir auf der Autobahn von der Polizei angehalten, welche nach wenigen Worten mit dem Carchauffeur und einem misstrauischen Blick zu uns, sich dafür entschied uns einer Kontrolle zu unterziehen. Das Angebot doch auch an der Tombola mitzumachen oder einen mitzutrinken wurde dankend abgelehnt.

Nach diesem kurzen unfreiwilligen Halt ging es weiter und mit jedem zurückgelegten Kilometer wurde es lauter und ausgelassener im Car: Erste Lieder wurden gesungen und bei einer Raucherpause mussten die zwei Kühlschränke wieder aufgefüllt werden. Am Ziel angekommen hielten wir direkt vor dem Hotel, in dem die Verantwortlichen von Real Madrid den Fans ihre personalisierten Tickets verteilen. Als der Zuständige zu uns in den Car stieg, wurde er mit lautem Gesang begrüsst. Dabei weiss der Klub längst, dass BM zu den lautstarken Support-Gruppen gehört!

Kaum hatte jeder sein Ticket, verliessen alle das Gefährt und wir machten uns gemeinsam singend – schliesslich sollen die Münchner wissen, dass wir es uns in ihrer Stadt bequem machen – auf den Weg ins Zentrum. Die wenigen Stunden, die bis zum Match blieben wurden verschieden genutzt: Neue Bekanntschaften mit anderen Real-Fans, Schnitzel essen, mehr Bier und Wiedersehen mit alten Freunden aus Madrid. 

Am frühen Abend ging es los in Richtung Allianz Arena, wo uns ihre in Rot erleuchteten Fassaden erwarteten. Im Auswärtssektor wurde das Banner von Bern aufgehängt und die nächsten 90’ herrschte eine so gute Stimmung im Sektor, wie schon lange nicht mehr: Die Mannschaft konnte sich über fehlenden Support nicht beklagen! Die Emotionen wurden leider wieder einmal durch die getrübt, die sich in einem Auswärtssektor (!!!) allen Ernstes darüber beschweren, dass wir das Spiel stehend und singend anschauen. Wir empfehlen ihnen für das nächste Mal wärmstens die Oper. Andere wiederum hätten sogar japanische Touristen sprachlos gemacht: Tatsächlich übertrugen einige Clowns den Match live auf Facebook. Ist das wirklich euer ernst? Spart euch doch das Geld und schaut das Spiel zuhause! Ihr schadet dem Fussball! Ihr nehmt anderen RMCF-Fans den Platz weg!!


Nach dem tollen Triumph und spannenden Match gab es noch ein siegestrunkenes Gruppenfoto, bevor es zufrieden zum Car zurückging, um bei einem Schlummer-Bier die Rückreise anzutreten. Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans, wünschen unserem treuen Mitglied das wegen einer Nierenbeckenentzündung nicht kommen konnte eine gute Besserung und freuen uns auf die nächste Reise!

 
Berna presente! München ist unser! Hala Madrid!

Montag, 28. November 2016

Quo vadis Cristiano?


Im Sommer 2009 für die damalige Rekordsumme von 94 Mio. Euro von Manchester United zu Real Madrid gewechselt, verlängerte der Portugiese seinen Vertrag unlängst um weitere fünf Jahre.  80.000 bejubelten ihn damals bei seiner Vorstellung im Estadio Santiago Bernabéu, auch dieses Mal waren die Lobhudeleien riesig und die Medien überschlugen sich mit Lobpreisungen über den mittlerweile 31-Jährigen.
Angesichts seiner Statistiken und Erfolge kein Wunder, gab es in der Geschichte Madrids nie einen Spieler der solch eine Torquote aufweisen konnte, selbst Barcas kleiner Argentinier benötigte deutlich mehr Spiele um die 250 Tore Marke in La Liga zu knacken.                    
Aber auch hier gilt es ist nicht alles Gold was glänzt, bisher hatte noch jeder Trainer damit zu kämpfen Cristiano in ein funktionierendes Spielsystem zu implementieren, ist es doch kein Geheimnis, dass das Spiel von Real Madrid extrem auf den Abschlussstarken Flügelsspieler zugeschnitten ist. Einzig Carlo Ancelotti schaffte es in der Saison 2013/14 ein gut funktionierendes 4-3-3 System aufzuziehen in dem Cristianos Schwächen bzw. Unwille in Sachen Defensivarbeit von einem damals in Überform agierenden Angel di Maria grandios kaschiert wurden. Auch der Portugiese selbst zeigte sich in dieser Spielzeit von seiner besten Seite und es schien als ob er endlich mannschaftsdienlicher denken würde. War es doch oft so, dass er auf dem Spielfeld fuchsteufelswild wie von der Tarantel gestochen auf und ab hüpfte, wenn ihn ein Mitspieler nicht entsprechend in Szene setzte oder die Frechheit besass selbst abzuschließen anstatt ihn anzuspielen. Nicht so in dieser Saison, bei vielen die ihm dieses Verhalten anlasten bzw. es schade finden, dass er nicht dauerhaft so beispielhaft im Sinne der Mannschaft agiert war grosse Erleichterung spürbar, endlich haben wir 11 Mann auf dem Feld, die wie ein verschworener Haufen agieren und nicht 10 die für einen die Drecksarbeit verrichten müssen.  Prompt gipfelte die Saison im Gewinn von La Décima gegen den Stadtrivalen und Cristianos Torquote war immer noch überragend, so kam es das mit grossem Optimismus auf die folgende Saison geblickt wurde.  „Er habe dazugelernt!“ so der Tenor vieler Fans.
Es kam aber alles anders, er fiel wieder in alte Muster zurück und es kam wieder der „alte“ Cristiano zum Vorschein, nicht der für die Mannschaft kämpfende, sondern der reine Abschlussspieler. Er lebt einfach von seiner unglaublichen Physis, aber auch er wird mit zunehmendem Alter nicht mehr alle Spiele bestreiten können und Pausen brauchen, einen kleinen Vorgeschmack wie er auf solche verordneten Pausen reagieren wird war bei seiner Auswechslung im Ligaspiel gegen Las Palmas zu erkennen, er stampfte vom Feld wie ein beleidigtes Kleinkind und würdigte Zidane keines Blickes, Ehrgeiz schön und gut. Jeder der selbst mal Fußball gespielt hat, weiss, dass man nicht gerne ausgewechselt wird, jedoch kann man von einem Spieler seiner Güteklasse erwarten, dass er sich trotzdem zu benehmen weiss.
Blickt man auf seinen Vorgänger zurück so kommen einem beinahe die Tränen, „el Siete“ setzte sich anstandslos ohne groß Wirbel zu machen auf die Bank und fungierte als unverzichtbarer Edeljoker, des Weiteren half er Neuzugängen und jungen Spielern bei der Eingewöhnung.
Ob man solch ein Verhalten von Cristiano erwarten kann?
Ich befürchte nein, eher wird er Stunk machen, wenn er in naher Zukunft auf die Bank gesetzt oder des Öfteren ausgewechselt wird. Solch ein Verhalten wirkt sich negativ auf das Klima in der Mannschaft und den gesamten Verein aus. Aller Verdienste zum Trotz, die Vertragsverlängerung war ein grosser Fehler, noch dazu zu den angeblich verbesserten Bezügen, man hätte sich in zwei Jahren bei Vertragsende in aller Freundschaft und Wertschätzung ohne großen Wirbel trennen können, so wird es ungleich schwieriger.
Das Andenken an ihn wird Schaden nehmen, aber wer Pérez kennt weiß, dieser denkt nur an die Marketingmaschinerie und dort ist CR immer noch eine Weltmarke. Es gilt ein alter Spruch „kein Spieler/Funktionär ist größer als der Verein“ hoffentlich besinnen sich die führenden Köpfe auf diese Denkweise.
In diesem Sinne Hala Madrid y nada más!

Lacki

Freitag, 29. Juli 2016

Der König Europas ist bereit für etwas Kontinuität

 
Die Europameisterschaft ist passé, nun liegt der Fokus der Fussballwelt auf dem herannahenden Saisonauftakt der Top-Ligen. Für Real Madrid beginnt die Saison am 9. August mit dem Duell um den europäischen Supercup gegen den FC Sevilla (an den zwei berna madridistas reisen werden). Bis dahin schwitzen Zidanes Mannen im Trainingslager in Übersee, wie in der Transferphase üblich überschlagen sich die Medien täglich vor neuen Gerüchten, besonders die Schundblätter aus Madrid (Marca & AS) lassen keine Möglichkeit aus, Unruhe zu verbreiten. Bis auf die Rückholaktion von Eigengewächs Alvaro Morata verläuft die Saisonvorbereitung ruhig: Zidane betonte er sei mit dem vorhandenen Spielermaterial voll und ganz zufrieden. Wie es scheint hat Perez aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und hört auf den Trainer, anstatt ihm einfach einen seiner berühmten „Galáctico“ Transfers vor die Nase zu setzen. Die Sportdirektor-Position wurde zwar immer noch nicht adäquat besetzt, doch Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Mit Roberto Carlos hat man immerhin einen Mann im Nachwuchs installiert der den Verein, das Umfeld und die Medienlandschaft in und auswendig kennt, gleiches gilt für den neuen Chefcoach der Castilla: Mit Santiago Solari soll der Wiederaufstieg in die Segunda División nach zwei erfolglosen Versuchen gelingen.
Ein weiterer Grund zur Freude sind die neuen Trikots. Nach der Saison 2009/10, als zumindest das Ausweichshirt in Violett gehalten wurde, ist diesmal das Auswärtstrikot in den Vereinsfarben violett/weiss! Auch das Heimtrikot lässt sich sehen und macht schon ordentlich Lust auf die neue Saison.
Im Frühjahr überraschend befördert und gleich den CL Titel eingeheimst hat Zidane nun eine ganze Vorbereitung Zeit der Mannschaft seine Spielidee zu vermitteln. Lässt man den Blick über den aktuellen Kader schweifen, kann man keine nennenswerten Baustellen ausmachen, mit der Rückkehr von Morata, sowie dem Ende der Leihe von Asensio hat man im Offensivbereich die letzten Problemstellen behoben, defensiv kehrt Coentrao zurück und gilt (wenn verletzungsfrei) als starke Alternative zur Fixgrösse Marcelo. 
Letzte Saison wurde die Primera Divsión im wahrsten Sinne des Wortes abgeschenkt, die Spieler revoltierten gegen Benitez, selbst mit der Aufholjagd unter Zidane konnte man den Erzrivalen aus Barcelona nicht mehr abfangen. Diese Saison soll alles anders sein, die Gier nach Meisterschaft Nummer 33 ist so gross wie nie, immerhin liegt der letzte Gewinn von La Liga vier Jahre zurück - als Rekordmeister eine unrühmlich lange Zeit - daher steht die Liga auch an erster Stelle, dicht gefolgt von der Titelverteidigung in der Champions League. Aber auch der Copa del Rey sollte nicht zu kurz kommen, dazu gibt es noch die Klub WM und den oben schon erwähnten Europäischen Supercup zu bestreiten. Es liegt im Naturell des Vereins die Zielsetzung zu haben, alle diese Bewerbe zu gewinnen.
Zusammengefasst kann man voller Vorfreude auf die neue Saison blicken, an deren Ende es hoffentlich wie dieses Jahr wieder etwas zu feiern gibt.
Einziger Wermutstropfen der Abschied des heimlichen Kapitäns und Fanlieblings Alvaro Arbeloa - eine Legende verliess den Verein mit Auslaufen seines Vertrages im Juni. Eine Legende werden manche fragen? Sportlich sicherlich nicht einer der besten (machte aber mit Fleiss viel wett), jedoch menschlich einer der grössten, hat Arbeloa alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt und wird als Vorbild in Sachen Einstellung und Vorleben der Werte des Madridismo ewig in Erinnerung bleiben. Auch sein Abgang vorbildlich. Freiwillig, ohne Dramen, ohne Grimassen. Auf ein baldiges Wiedersehen, gracias por todo Alvaro!
Auf geht’s jetzt Leute: Auf viele tolle Spiele, Reisen nach Madrid bzw. Auswärtsfahrten, aktiv gelebten Madridismo und natürlich eine erfolgreiche Saison!

Dienstag, 14. Juni 2016

Mit dem Rücken zur Wand, schlussendlich „La Undécima“ in der Hand!


Mitte Mai letzten Jahres wurde Carlo Ancelotti unter grossem Protest der Fans, Spieler und sogar Journalisten nach einer titellosen Saison, wie so viele Trainer vor ihm, vom Hof gejagt. Wochen später wurde Rafa Benitez’ Rückkehr bekanntgegeben. Bei seiner Präsentation erklärte Rafa unter Tränen, wie geehrt er sich fühle als Trainer von RMCF arbeiten zu dürfen, und Pérez pries ihn als „einen von uns“ an. Diese Trainerrochade hatte einen faden Beigeschmack, hatte uns doch Carlo in beeindruckender Art und Weise zu „La Décima“ geführt und mit 22 Siegen in Serie eine Duftmarke gesetzt, die so schnell nicht wieder erreicht werden wird. Ein schweres Erbe also, das Benitez antrat. Obwohl wir Fans mit dieser Entscheidung nicht einverstanden sein konnten, war es unsere Pflicht, ihn genauso bedingungslos zu unterstützen.
Transfertechnisch verlief der Sommer - bis auf das peinliche Wechseltheater um David de Gea - ungewöhnlich ruhig. Man startete mit dem Ziel, nach 2012 endlich wieder einmal Meister zu werden, in die Saison. Die Vorbereitung verlief eher holprig man hatte mit Verletzungen zu kämpfen, zu allem Überfluss plante Benitez mit Bale im Zentrum und beraubte unser Sturmtrio BBC dadurch seiner Stärke.

Am ersten Spieltag der Primera División gastierte RMCF bei Sporting Gijón, ein unangenehmer Gegner zum Auftakt, und es kam nicht mehr heraus als ein mageres 0-0. Täglich grüsst das Murmeltier: Wie all die Jahre zuvor, rannten wir somit von Beginn weg wieder einem Rückstand auf die beiden Titelrivalen hinterher. In der Folge siegend, konnte Real den Abstand zu Barça bei 3 Punkten halten, und bekam durch das Direktduell eine wichtige Chance. Wie immer vor einem Clásico wurden Seitens unserer Spieler die üblichen Phrasen gedroschen, „man werde Alles geben, sich zerreissen usw..“ Es kam wie es kommen musste, wir wurden von Barsa überrollt und zu Hause vor vollem Haus mit 0-4 abgeschlachtet. Vielen kam sofort das 5-0 im Camp Nou oder das 2-6 Debakel in den Sinn, ein blutleerer Auftritt unserer verwöhnten Stars, es stand keine Mannschaft, sondern elf Einzelkämpfer auf dem Platz, der überragende Keylor Navas verhinderte eine noch höhere Niederlage. Beim Schlusspfiff gingen die Wogen hoch, ein gellendes Pfeifkonzert gepaart von „Florentino dimisión!“-Rufen begleitete die Mannschaft in die Kabine. Für die Medien ein gefundenes Fressen: Sie stürzten sich auf Benitez, wie ein Löwe auf ein wehrloses Schaf. Pérez ging auf Tauchstation, Rafa wurde in den Medien für seine (gemäss Gerüchten von oben diktierten) Aufstellung zerfetzt, die Stimmung drohte zu kippen. Für die Fans war aber nicht Rafa Hauptschuldiger - ein altes Sprichwort besagt, „der Fisch stinkt immer vom Kopfe her“ - es war Pérez. Die Entlassung von Ancelotti wurde ihm zu recht weiter als riesen Fehler angelastet, der smarte Italiener hatte es nämlich geschafft, aus der Ansammlung von Stars eine Mannschaft zu formen, in der jeder für jeden rannte und dabei noch schön spielte. Benitez drohte im Haifischbecken Madrid zu ertrinken.

In der Champions League kam Real in der Gruppe mit Paris, Donezk und Malmö relativ souverän ins Achtelfinal, dort bekam man mit der AS Roma eine unangenehme Aufgabe zugelost. In der Copa del Rey gastierte RMCF in der 4. Runde bei Cádiz CF und siegte mit 3-1, wie in der Copa üblich durften die „Reservisten“ ran, unter ihnen auch Cheryshev, welcher letzte Saison bei Villarreal aktiv war. Es passierte ein unerklärlicher Fauxpas: der Russe war nicht Spielberichtigt, weil gesperrt, und Real Madrid wurde aus dem Pokal ausgeschlossen. Wir wurden im Cup somit wieder einla zum Gespött der Fussballwelt: Ein Klub der eine Weltmarke darstellt, und der seine Fans mit überteuerten Tickets schlaucht, begeht einen Fehler, der sonst nur bei sechstklassigen Amateuervereinen für Gejohle sorgt.

In der Liga kam es wie es kommen musste: Nach einem achtbaren 2-2 in Valencia wurde Benitez geschasst und durch Zinedine Zidane ersetzt. Pérez hatte somit seine letzte Patrone im Revolver abgefeuert: Würde Real-Legende „Zizou“ scheitern, hätten die Fans definitiv kein Pardon mehr mit Pérez, für den Zidane ein paar Monate vorher noch zu unerfahren gewesen war. Der Franzose, als Spieler einer der besten der Welt, ging unaufgeregt an die Sache heran: Es wurde kein Zauberfussball wie unter Ancelotti zelebriert, jedoch startete Zidane so gut wie kein anderer Trainer in seine Ära bei RMCF. Der Rückstand auf Barsa betrug zwischenzeitlich über 10 Punkte (es drohte sogar der vierte Tabellenplatz). Doch Zidane führte eine Siegesserie an, welche in einem heiss umkämpften 2-1 Auswärtssieg im Camp Nou gipfelte. Barsa strauchelte und spürte unseren Atem im Nacken. Der Meistertitel schien wieder möglich zu sein (obwohl weiterhin nur Tabellendritter) und der Glaube an Titel Nummer 33 wieder da. Am 37. Spieltag gelang es mit einem 3-2 Heimsieg gegen Valencia, Atlético zu überholen und mit 87 Punkten Platz zwei zu erklimmen. Beim Showdown zwischen uns und Barcelona zogen wir leider den kürzeren: Barça fing sich auf und gewann die Liga mit einem Punkt Vorsprung. Auch wenn Madrid nahe dran gewesen war, überwog die Enttäuschung: Warum habt ihr nicht von Anfang an so gespielt? Habt ihr Spieler extra schlecht gespielt, um den Disziplin und Gehorsam forderten Benitez ein Grab zu schaufeln? Sicherlich berechtigte Fragen.

Betreffend Champions League waren die Chancen und der Glaube intakt: Seit der Mourinho-Ära mischte RMCF im Konzert der Grossen ganz oben mit, 2014 hatte Real die „Décima“ geholt. Die AS Roma stellte keine allzu grosse Hürde dar, und so marschierte Real ins Viertelfinale, wo wir gegen Wolfsburg mit einem Schrecken davon kamen: Wie so oft nahm das Real-Ensemble das Hinspiel auf die leichte Schulter und verlor mit 2-0, womit es wieder einmal Juanito, Inbegriff der Aufholjagden, richten musste. Die Fans standen wie eine Wand hinter Zidane und seinen Mannen, Wolfsburg wurde mit 3-0 aus dem Stadion gefegt und man war im Halbfinale. Dort wartete mit Pellegrini’s Manchester City eine unangenehme Aufgabe. Im Hinspiel kam Real nicht über ein maues 0-0 hinaus, das Bernabéu war der erwartete Hexenkessel, die Engländer waren zu eingeschüchtert von der Kulisse, und Gareth Bale avancierte zum Held des Abends. Es kam einem unwirklich vor, drohte die Saison doch in einem Desaster zu Enden, stand man jetzt im Finale des grössten Klubbewerbes! Der Gegner hiess erneut Atletico Madrid, für beide Vereine war es die letzte Chance auf einen Titel in dieser Saison. Atlético hatte die Chance, sich zum ersten Mal die Krone aufzusetzten, wir Königlichen lechzten der elften Trophäe entgegen. Eines war vor dem Finale schon klar: Madrid würde Mailand als erfolgreichste Stadt ablösen. Die beiden Mailänderklubs haben zusammen zehn Mal die Champions League gewonnen, RMCF hielt bei ebenso vielen Titeln.

Alles war angerichtet und mit dem San Siro hätte die Uefa kein besseres Stadion für den Gewinn von „La Undécima“ festlegen können. Konträr zum Endspiel von Lissabon gingen wir ausgerechnet durch den damaligen Helden Sergio Ramos verdient früh mit 1-0 in Führung. Aufgrund des Unvermögens, das Spiel vorzeitig zu beenden, kam es wie es kommen musste: Ausgleich und Verlängerung. Anders als damals hing diesmal RMCF wie ein Boxer in der zehnten Runde angeschlagen in den Seilen, Krämpfe hüben wie drüben und so ging es ins Elfmeterschiessen. Bei Juanfran versagten die Nerven, Cristiano schoss uns zum 5-3 Sieg nach Penaltys und verwandelte halb San Siro in ein weisses Jubelmeer. Heute verzieren elf Europapokale unsere Vitrinen.  

Mit dem Champions League Sieg hat Pérez den Kopf aus der Schlinge gezogen. Der Gewinn der „Undécima“ darf aber nicht über gewichtige Mängel bei RMCF hinwegtäuschen: Das De Gea Theater, das Cup-Fiasko, die überteuerten Ticketpreise, interne Fankonflikte und das vielleicht bald wieder drehende Trainer-Karussel sind Zeichen eines nicht gesunden Klub-Managements. Hoffen wir, dass wir als Klub weiter Titel sammeln (wie wär’s wieder einmal mit der Meisterschaft?), durch Kontinuität Stabilität erlangen, der Klub vermehrt zu seinen Fans schaut und Zidane uns viel Freude bringt!